Was untersucht die Volkswirtschaftslehre, wie verlässlich sind die Erkenntnisse und warum aus einzel- und gesamtwirtschaftlichen Perspektiven unterschiedliche Schlussfolgerungen folgen können.
“Physics Envy” bezeichnet die Orientierung vieler Ă–konomen an der Physik. Sie beneiden die Genauigkeit von Messungen und Beschreibungen von Naturphänomenen. Max Planck fand die VWL zu schwer und wurde stattdessen Physiker.
Betrachten wir unsere Welt so verstehen wir recht schnell: Ressourcen sind endlich und wir mĂĽssen Ă–konomisch Handeln (Maximal- & Minimalprinzip) um mit den verfĂĽgbaren Ressourcen auzukommen.
Dazu gibt eine grundlegende Unterscheidung in präskriptive und normative Ökonomik.
Das Wort leitet sich vom altgriechischen oikos (Haus/Haushalt) und nomos (Gesetz) ab. Aristoteles selbst unterschied schon zwei Wirtschaftsweisen
Aristoteles steht heute fĂĽr die normative Sicht auf die Wirtschaft (i.e. wie sollte gewirtschaftet werden)
Leitfrage: Wie werden die komplexen arbeitsteiligen Prozesse koordiniert und gelenkt, von denen die Versorgung der Menschen mit Gütern und Dienstleistungen abhängt?
verbreitete seine Idee der Konkurrenz: Märkte sollten Ressourcen zur Verfügung stellen, Staaten ein Rechtssystem da herum. Dieses sollte die Bildung von Kartellen und Monopolen verhindern.
Mikroökonomik: Einzelne Akteure, Haushalte und Märkte
Makroökonomik: Gesamtwirtschaftliche Größen und Zusammenhang, z.B. Inflation, Beschäftigung und Wachstum
Wirtschaftsgeschichte: Historische Entwicklung wirtschaftlicher Verhältnisse und Institutionen
Wirtschaftstheorie: Modelle und Erklärungen wirtschaftlicher Zusammenhänge
Wirtschaftspolitik: Gestaltung und Bewertung wirtschaftspolitischer MaĂźnahmen
Woran misst man Reichtum? Geldvermögen/Aktienbesitz/Immobilienbesitz?
Einkommen lässt sich messen und als Verteilung darstellen. Welche Verteilung gerecht ist hängt von Ideologie ab.
Wir betrachten hier ganze Systeme, dabei entstehen zum einen
i.e. nicht die einzelne Person wählen die dir verspricht, unter ihr würde alles besser
Gerade in Kriesenzeiten können einseitige Darstellungen Ă„ngste verstärken und zu irrationalen Entscheidungen fĂĽhren. Glaubst’ nich? Guckst du

There ain’t no such thing as a free lunch! ~Margaret Thatcher
Die VWL betrachtet funktionierenden Wettbewerb als gesamtwirtschaftlich vorteilhaft:
Dabei entstehen allerdings auch ein Interessenskonflikt:
War schon Thema in Allgemeine Betriebswirtschaftslehre 1, guckst hier.
ist das kritisch weiterentwickelte Modell des Verbrauchers, der nicht mehr als ideal angesehen wird.
Menschen maximieren nicht zwangsweise immer ihren direkten Vorteil, manchmal verfolgen sie auch einfach langfristige Pläne.
Last edited: 26.10.2026