Woche 01, Wirtschaft & Wirtschaften
Oct 9, 2026
Hier gab’s noch nicht viel zu sehen, bis auf ein paar Einführungsfolien.
Auch gut: bei dem Kurs ist der Pol öfter umgeschlagen zwischen der Kurs schneidet sich mit irgendwas und Kurs wurde mal wieder verschoben, das ich es nicht mehr an einer Hand abzählen könnte 😅
Wirtschaft & Wirtschaften
- Alle Ressourcen sind endlich => Bewirtschaftung
- Ressourcen möglichst sparsam und effektiv einsetzen
- wirtschaften: sparsamer Umgang mit knappen Ressourcen (“to economize”)
- Wirtschaft: Organisationsformen des Umgehens mit Knappheit
- Bewirtschaftung: Zwang zur Auswahl (choice)
- Opportunitätskosten: Entscheidung für etwas ist immer Entscheidung gegen etwas; elementare Kostenart; sind unvermeidlich
- Volatilität: Preisänderung in Zeitraum
Grundlegende Begriffe
- Erwartungen
- Anreize
- Rationalität (instrumentelle Rationalität in Zweck-Mittel-Relation)
An economists core traits
- perception,
- reason,
- but most of all: imagination
Ansichten über Wirtschaft
- Ziele: Was möchte ein Mensch erreichen?
- Knappe Mittel: Welche begrenzten Ressourcen stehen zur Verfügung?
- Alternative Verwendungsmöglichkeiten: Wofür könnte man die selben Ressourcen noch einsetzen?
- Entscheidungen: Welche Verwendung ist angesichts der Ziele imd der Knappheit sinnvoll?
Lionel Robbinson (enge Perspektive)
Wirtschaftswissenschaft ist die Wissenschaft, die menschliches Verhalten im Verhältnis zwischen Zielen und knappen Mitteln mit alternativen Verwendungsmöglichkeiten untersucht.
John Maynard Keynes
Ein Ökonom soll Kenntnisse über verschiedene Disziplinen haben, dazu zählen die Mathematik, Geschichte, Politik und Philosophie. Wirtschaftliche Entwicklungen müssen im Licht der Vergangenheit verstanden werden, um bessere Entscheidungen für die Zukunft zu treffen.
Gary S. Becker
Der ökonomische Ansatz besteht greundlegend aus diesen drei Elementen:
- Maximierendes Verhalten : Ziel aus gegebenen Mitteln möglicht gut zu erreichen,
- Stabile Präferenz: Vorlieben und Wertvorstellungen von Menschen werden als hinreichend stabil angenommen,
- Marktgleichgewicht: Märkte sind Systeme, in denen Entscheidungen verschiedener Akteure abgestimmt werden und ein Gleichgewicht entstehen kann
Wirtschaft und Politik
- Inflation: aufgrund von politischen Konflikten und geopolitischen Risiken, steigende (z.B.) Energiekosten für Produktion, Transport und Heizen. Unternehmen geben Teile dieser Kosten an Verbraucher weiter.
- Unternehmen & Haushalte: steigende Kosten belasten Industrie & private Verbraucher
- Politik & Wirtschaft: geopolitische Entwicklungen haben wirtschaftliche Folgen (e.g. Iran-Krieg), wirtschaftliche Interessen können Politik beeinflussen (i.e. Saudi-Arabiens Ost-West-Pipeline)
Personen
Alfred Marshall (1842-1924)
- britischer Ökonom, Mikroökonimie
- Begründer der neoklassischen Wirtschaftstheorie
- erklärt Märkte anhand rational handelnder Individuen, die Nutzen und Gewinn maximieren
- Lehrte in Cambridge
- Wichtige Beiträge
- Systematische Analys von Angebot und Nachfrage
- Untersuchung der Preisbildung an den Märkten
- Konzept Preiselastizität der Nachfrage
- Hauptwerk: Principles of Economics (1890)
Wie entstehen Marktpreise?
John Maynard Keynes (1883 - 1946)
- britischer Ökonom, Makroökonomie
- Beeinflusste moderne Makroökonomie und staatliche Wirtschaftspolitik
- Wichtige Beiträge
- Untersuchung von Konjunktur und Arbeitslosigkeit
- Volkswirtschaften können langfristig in Arbeitslosigkeit verharren
- Keynesianismus (Ansichten über Wirtschaft)
- Hauptwerk: The General Theory of Employment, Interest and Money (1936)
Wie hängen Wirtschaft und Gesellschaft zusammen?
Lionel Robbins (1898 - 1984)
- britischer Ökonom, Mikroökonomie
- ehem. Leiter der volkswirtschaftlichen Abteilung der London School of Economics
- Wichtige Beiträge
- Präzisierte was Wirtschaftswissenschaft untersucht
- Vater der Knappheit, konkurrierende Ziele und alternative Verwendungsmöglichkeiten
- Hauptwerk: An Wssay on the Nature and Significance of Economic Science (1935)
Warum müssen Menschen wählen?
Gary S. Becker (1930- 2014)
- US-amerikanischer Ökonom, Mikroökonomie
- Wirtschaftsnobelpreis 1992, for having extended the domain of microeconomic analysis to a wide range of human behaviour and interaction, including nonmarket behaviour
- Wichtige Beiträge
- Anwendung ökonomischer Modelle außerhalb traditioneller Märkte
- Untersuchung von Bildung und Humankapital, Familie, Kriminalität und Diskriminierung
- Analyse menschlichen Verhaltens anhand von Zielem, Anreizen und rationalen Entscheidungen
Wie lassen sich Entscheidungen auch außerhalb con Märkten erklären?
Anreize
Definition: Anreize sind Faktoren, die das Verhalten von Menschen beeinflussen, indem sie eine Handlung attraktiver oder unattraktiver machen.
Beispiele
- Monetäre Anreize: Prämien, Rabatte, höhere Löhne/Steuern
- Nichtmonetäre Anreize: Anerkennung, Freizeit, Sicherheit
Steht im Zusammenhang mit Beckers Entscheidungstheorie
Erwartungen
Definition: Erwartungen sind Vorstellungen darüber, wie sich zukünftige Ereignisse oder wirtschaftliche Größen entwickeln werden.
Beispiele
- zukünftige Preise/Inflation
- Entwicklung von Löhnen,
- Zinssätze/Investitionsmöglichkeiten
Opportunitätskosten
Definition: Opportunitätskosten bezeichnen den Wert der besten nicht gewählten Alternative, auf die man durch eine Entscheidung verzichtet.
Ökonomisches Entscheiden
Hier trifft man eine rationale Entscheidung zwischen konkurrierenden Verwendungsmöglichkeiten knapper Ressource. Grundsätzlich solle man dabei mindestens die folgenden Fragen für sich selbst klären:
- Was will ich erreichen?
- Welche Handlungsmöglichkeiten, außer meinem Ziel, habe ich noch?
- Welche Vor- und Nachteile hat jede Möglichkeit?
- Auf welche beste Alternativen muss ich verzichten?
- Welche Alternative ist unter den gegebenen Bedingungen am vorteilhaftesten?
Probably Interesting Ressources