Allgemeine Betriebswirtschaftslehre 1: Grundlagen, Woche 01
Oct 8, 2026
Für diesen Kurs ist das hier nur ein Notebook von meinen Mitschriften und gerantiert unvollständig im Kontext der Gesamtveranstaltung.
Die Inhalte sind in der ersten Vorlesung etwas schmächtig ausgefallen. Grundsätzlich gab es nur ein paar Definitionen zum mitnehmen.
1.2 Unternehmen und andere wirtschaftliche Akteure
Betrieb
- rechtliche, soziale, wirtschaftliche Einheit,
- welche durch die Kombination von Produktionsfaktoren Güter und Dienstleistungen zur Frembedarfsdeckung erstellt,
- nach ökonomischen Prinzip handelt,
- finanzielle Gleichgewicht (Liquidität) aufrecht erhält.
Gut/Güter
Ein Gut ist ein materielles oder immaterielles Objekt, welches aus Sicht seines Besitzers einen Nutzen stiftet.
Ökonomisches Prinzip
- möglichst günstiges Verhältnis zwischen eingesetzten Mitteln und erreichtem Ziel (maximal/minimal)
- festes Fahrziel in möglichst geringer Zeit erreichen
- Maximalprinzip: die Mittel stehen fest, das Ziel wird so weit nach oben angepasst wie möglich
- festes Werbebudget soll möglichst viele Kunden erreichen
- Minimalprinzip: das Ziel steht fest und soll mit möglichst geringen Mitteln erreicht werden
Systematisierung von Gütern
- physische Erscheinung
- Nominalgüter (Geld, Wertpapiere, …)
- Realgüter
- materielle Güter (Kleidung, Möbel, Accessoirs, …)
- immaterielle Güter (Dienstleistungen, Lizensen, …)
- digitale Güter (Sofware)
- virtuelle Güter (Computerspiele)
- Eingang in den Produktionsprozess
- Gebrauchsgüter: kann mehrfach genutzt werden, wird nicht physisch verbraucht (Maschinen/Gebäude)
- Verbrauchsgüter: kann nur einmal eingesetzt werden (Rohstoffe, Zulieferteile)
- Verfügbarkeit
- freie Güter: fast unbegrenz verfügbar (Sonne, Wind)
- knappe Güter: knappe Güter halt (seltene Erden)
- Ausschließbarkeit
- Nutzung beschränken auf Personenkreis (Gebäude, Maschinen, …)
- Rivalität
- beschreibt gleichzeitige Verfügbarkeit für viele Menschen
- Konsum eines Menschen be-/verhindert Konsum eines anderen
Digitale Güter: immaterielles Gut, das in der realen Welt einen Nutzen stiftet
Virtuelles Gut: immaterielles Gut, das nur in einer virtuellen Welt Nutzes stiftet
Rivalität
|
Rivalisierend |
Nicht Rivalisierend |
| Ausschließbar |
Privates Gut |
Klubgut |
| Nicht Ausschließbar |
Gemeinschaftsgut |
Öffentliches Gut |
- Privates Gut: Eigenheim, Fahrzeug, …
- Klubgut: Vereine, Schwimmbäder, Museen, …
- Gemeinschaftsgut: Küste, Flüsse, Wiese, …
- Öffentliches Gut: Internet, Rechtssystem, …
Bestimmungsfaktoren von Betrieb und Unternehmen
i.e. Marktwirtschaft vs. Planwirtschaft
